Wenn es nicht mehr weitergeht 

 

Ich weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll –

wenn das eigene Leben plötzlich nicht mehr trägt

 

Wenn Sie funktionieren, obwohl Sie innerlich längst nicht mehr wissen, wohin

 

Es gibt Momente im Leben, in denen wir genau wissen, was passiert ist.

Eine Beziehung ist zerbrochen.

Ein Mensch ist gegangen.

Die berufliche Situation hat sich verändert.

Ein Lebensplan ist nicht aufgegangen.

Eine Entscheidung steht an.

Eine Überforderung ist irgendwann zu groß geworden.

Und manchmal gibt es gar nicht dieses eine Ereignis.

Nach außen scheint das Leben vielleicht sogar weiterzulaufen.

Sie gehen arbeiten.
Sie kümmern sich um Ihre Familie.
Sie erledigen Ihre Aufgaben.
Sie funktionieren.

Aber innerlich ist etwas anders geworden.

Vielleicht fragen Sie sich immer wieder:

„Wie soll es jetzt weitergehen?“

Und je länger Sie darüber nachdenken, desto weniger finden Sie eine Antwort.


Wenn Denken nicht mehr weiterhilft

Vielleicht haben Sie bereits versucht, eine Lösung zu finden.

Sie haben Gespräche geführt.

Sie haben Bücher gelesen.

Sie haben recherchiert.

Sie haben sich Ratschläge geholt.

Vielleicht haben Sie verschiedene Dinge ausprobiert.

Vielleicht haben Sie sich selbst immer wieder gesagt:

„Ich muss mich einfach zusammenreißen.“

„Ich muss positiv denken.“

„Andere schaffen das doch auch.“

„Ich muss endlich eine Entscheidung treffen.“

Und trotzdem kommen Sie nicht wirklich weiter.

Stattdessen kreisen die Gedanken.

Was wäre, wenn …?

Was hätte ich anders machen können?

Was soll ich tun?

Was ist die richtige Entscheidung?

Was denken die anderen?

Was passiert, wenn ich mich falsch entscheide?

Und irgendwann merken Sie:

Sie denken immer mehr – und können immer weniger handeln.

Das kann unglaublich erschöpfend sein.


Vielleicht ist das eigentliche Problem nicht fehlendes Wissen

Manchmal wissen Menschen erstaunlich genau, was sie eigentlich verändern müssten.

Sie wissen beispielsweise:

„Ich müsste Grenzen setzen.“

„Ich müsste endlich mit meinem Partner sprechen.“

„Ich müsste mich beruflich verändern.“

„Ich müsste mir Hilfe holen.“

„Ich müsste aufhören, es allen recht machen zu wollen.“

„Ich müsste mich mehr um mich selbst kümmern.“

Und trotzdem passiert nichts.

Warum?

Weil zwischen Erkennen und Verändern ein großer Unterschied liegt.

Wir können etwas verstehen und trotzdem nicht in der Lage sein, danach zu handeln.

Wir können wissen, was uns nicht guttut, und trotzdem daran festhalten.

Wir können uns nach Veränderung sehnen und gleichzeitig Angst davor haben.

Wir können uns ein anderes Leben wünschen und gleichzeitig nicht wissen, wie wir den ersten Schritt gehen sollen.

Das ist kein Zeichen dafür, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt.

Es kann ein Zeichen dafür sein, dass Sie gerade an einem Punkt stehen, an dem mehr als eine weitere Anleitung notwendig ist.


Wenn das bisherige Leben nicht mehr zu Ihnen passt

Eine Lebenskrise ist nicht immer nur ein Problem, das möglichst schnell beseitigt werden muss.

Manchmal macht sie etwas sichtbar, das schon länger nicht mehr funktioniert hat.

Vielleicht haben Sie lange so gelebt, wie es von Ihnen erwartet wurde.

Sie haben Verantwortung übernommen.

Sie haben funktioniert.

Sie haben sich angepasst.

Sie haben Rücksicht genommen.

Sie haben Dinge ausgehalten.

Vielleicht war das lange Zeit auch richtig und notwendig.

Aber irgendwann kann der Punkt kommen, an dem Sie merken:

„Ich weiß gar nicht mehr, was davon eigentlich noch meins ist.“

Was möchte ich?

Was brauche ich?

Was ist mir wichtig?

Wie möchte ich leben?

Welche Menschen tun mir gut?

Was möchte ich nicht mehr?

Welche Entscheidung möchte ich eigentlich treffen?

Und plötzlich geht es nicht mehr nur darum, ein Problem zu lösen.

Es geht darum, herauszufinden:

Wie möchte ich mein Leben von hier aus weiterführen?


Vielleicht haben Sie sich selbst dabei ein Stück verloren

Das geschieht häufig nicht plötzlich.

Es kann sich langsam entwickeln.

Wenn die Bedürfnisse anderer immer wichtiger werden.

Wenn man Konflikte vermeiden möchte.

Wenn man ständig funktionieren muss.

Wenn man die eigenen Gefühle zurückstellt.

Wenn man immer wieder Dinge tut, die einem eigentlich nicht entsprechen.

Wenn man sich selbst sagt:

„Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.“

Und irgendwann wird aus einem vorübergehenden Zurückstellen ein dauerhaftes Leben gegen die eigenen Bedürfnisse.

Das kann einen inneren Konflikt erzeugen.

Ein Teil von Ihnen möchte vielleicht etwas anderes.

Ein anderer Teil hält fest.

Und zwischen beiden entsteht Spannung.

Vielleicht schlafen Sie schlechter.

Vielleicht sind Sie erschöpft.

Vielleicht sind Sie ständig beschäftigt.

Vielleicht ziehen Sie sich zurück.

Vielleicht versuchen Sie, möglichst wenig zu fühlen.

Vielleicht werden die Gedanken immer lauter.

Und vielleicht spüren Sie irgendwann:

„Ich möchte wieder bei mir ankommen.“


Aber wo soll man anfangen, wenn man selbst nicht mehr weiß, was man möchte?

Genau das ist eine der schwierigsten Situationen.

Denn häufig wird von Menschen in einer Krise erwartet, dass sie bereits wissen, welches Ziel sie erreichen wollen.

Doch vielleicht ist das gerade nicht möglich.

Vielleicht lautet Ihr erster Wunsch nur:

„Ich möchte wieder etwas Hoffnung spüren.“

Oder:

„Ich möchte nicht mehr jeden Morgen mit diesem Druck aufwachen.“

Oder:

„Ich möchte endlich eine Entscheidung treffen.

Oder:

„Ich möchte wieder Freude empfinden.“

Oder:

„Ich möchte einfach wieder wissen, wie ich einen nächsten Schritt machen kann.“

Auch das ist ein Anfang.


Veränderung beginnt nicht immer mit einem großen Ziel

Manchmal beginnt sie mit einer kleinen Erkenntnis.

Das möchte ich nicht mehr.

Dann vielleicht:

Das brauche ich.

Später:

Das ist mir wichtig.

Und irgendwann:

Das möchte ich ausprobieren.

Daraus kann eine Entscheidung entstehen.

Aus einer Entscheidung eine Erfahrung.

Aus einer Erfahrung eine neue Erkenntnis.

Und aus mehreren neuen Erfahrungen kann sich tatsächlich etwas in Ihrem Leben verändern.

Deshalb ist Veränderung nicht immer der große Sprung.

Manchmal ist Veränderung zunächst nur der Mut, einen ersten Schritt auszuprobieren.


Was wäre, wenn Sie Ihre Möglichkeiten wieder sehen könnten?

Vielleicht gibt es mehr Möglichkeiten, als Sie gerade wahrnehmen.

Vielleicht können Sie Ihren Beruf verändern.

Vielleicht können Sie eine Beziehung anders gestalten.

Vielleicht können Sie eine Grenze setzen.

Vielleicht können Sie etwas beenden.

Vielleicht können Sie etwas beginnen.

Vielleicht können Sie Hilfe annehmen.

Vielleicht können Sie wieder Menschen in Ihr Leben lassen.

Vielleicht können Sie sich selbst wieder wichtig nehmen.

Vielleicht können Sie Dinge ausprobieren, die Sie bisher nicht für möglich gehalten haben.

Das bedeutet nicht, dass jede Möglichkeit umgesetzt werden kann.

Und es bedeutet auch nicht, dass jede Veränderung einfach ist.

Aber:

Eine Möglichkeit, die wir nicht sehen, können wir auch nicht prüfen.

Darum beginnt persönliche Veränderung häufig damit, den eigenen Handlungsspielraum wieder wahrzunehmen.


Sie müssen dabei nicht jemand anderes werden

Vielleicht ist genau das ein wichtiger Punkt.

Veränderung bedeutet nicht automatisch:

mehr leisten,

mutiger werden,

immer positiv denken,

die Komfortzone verlassen,

sich selbst optimieren.

Es geht überhaupt nicht darum, ein anderer Mensch zu werden.

Es geht darum, wieder mehr Sie selbst zu sein.

Ihre Werte.

Ihre Bedürfnisse.

Ihre Grenzen.

Ihre Stärken.

Ihre Wünsche.

Ihre Entscheidungen.

Und vielleicht auch Ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wie Ihr Leben aussehen darf.

Wachstum darf geschehen.

Aber es muss nicht auf Kosten Ihrer eigenen Identität geschehen.


Wenn Sie alleine nicht mehr weiterkommen

Es gibt Situationen, in denen Selbstreflexion nicht mehr ausreicht.

Nicht weil Sie zu schwach sind.

Sondern weil wir unsere eigenen Muster manchmal von innen nur schwer erkennen können.

Dann kann eine persönliche Begleitung hilfreich sein.

Nicht jemand, der Ihnen sagt:

„Das müssen Sie tun.“

Sondern jemand, der gemeinsam mit Ihnen genauer hinschaut.

Was passiert gerade?

Wie ist es dazu gekommen?

Was hält Sie fest?

Was brauchen Sie?

Was ist Ihnen wichtig?

Welche Möglichkeiten haben Sie?

Was möchten Sie verändern?

Und vor allem:

„Was könnte Ihr nächster eigener Schritt sein?“


Genau hier setzt „Zurück zu mir“ an

„Zurück zu mir“ ist eine intensive zwölfwöchige persönliche Begleitung für Menschen, die spüren:

„So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.“

Sie müssen am Anfang noch nicht wissen, wie Ihr Leben danach aussehen soll.

Ihr persönlicher Wunschpunkt darf sich entwickeln.

Gemeinsam betrachten wir Ihre Situation, Ihre Geschichte, Ihre Muster, Ihre Bedürfnisse und Ihre Werte.

Aber wir bleiben nicht beim Verstehen stehen.

Der Weg führt weiter:

ERKENNEN

Was geschieht bei mir?

VERSTEHEN

Wie hängt es zusammen?

ENTSCHEIDEN

Was möchte ich verändern?

AUSPROBIEREN

Was kann ich tatsächlich tun?

ERFAHREN

Was passiert, wenn ich es tue?

REFLEKTIEREN

Was lerne ich daraus?

WEITERGEHEN

Was nehme ich mit?


Das Ziel ist nicht, Ihr Leben für Sie zu lösen

Ich kann Ihnen keine Entscheidung abnehmen.

Ich kann Ihre Beziehung nicht für Sie verändern.

Ich kann Ihre berufliche Situation nicht für Sie entscheiden.

Ich kann Ihnen auch nicht versprechen, dass nach zwölf Wochen alle Probleme verschwunden sind.

Aber ich kann Sie dabei begleiten, wieder Zugang zu Ihren eigenen Möglichkeiten zu bekommen.

Sie können beginnen,

sich selbst wieder ernst zu nehmen,

Ihre Bedürfnisse wahrzunehmen,

eigene Grenzen zu erkennen,

Entscheidungen zu treffen,

neue Handlungsmöglichkeiten zu sehen,

aus Gedankenschleifen herauszukommen,

neue Erfahrungen zu machen,

Beziehungen bewusster zu gestalten,

alte Muster früher zu erkennen,

Dinge loszulassen, die Ihnen nicht mehr entsprechen,

neue Wege auszuprobieren

und erste konkrete Schritte in Richtung Ihres persönlichen Wunschpunktes zu gehen.

Vielleicht verändert sich dadurch etwas in Ihrem Beruf.

Vielleicht in einer Beziehung.

Vielleicht in Ihrem Alltag.

Vielleicht vor allem in Ihrem Umgang mit sich selbst.

Was daraus entsteht, ist individuell.

Aber der Weg beginnt damit, dass Sie wieder selbst Einfluss auf Ihren Weg nehmen.


Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen

Sie müssen nicht alles wissen.

Sie müssen noch keinen perfekten Plan haben.

Sie müssen auch nicht wissen, wie Ihr Leben in einem Jahr aussehen wird.

Vielleicht wissen Sie momentan nur:

„So möchte ich nicht weitermachen.“

Dann kann genau daraus ein erster Schritt entstehen.

Zurück zu sich.

Zurück zu Ihren Möglichkeiten.

Zurück zu Ihrer eigenen Entscheidungskraft.

Zurück zu einem Leben, das wieder mehr Ihrem eigenen entspricht.


Möchten Sie herausfinden, ob „Zurück zu mir“ zu Ihnen passt?

„Zurück zu mir“ ist keine schnelle Lösung und kein Programm zum bloßen Konsumieren von Wissen.

Es ist eine intensive zwölfwöchige persönliche Begleitung für Menschen, die bereit sind, sich mit ihrer Situation auseinanderzusetzen, Zusammenhänge zu erkennen und erste eigene Veränderungen tatsächlich zu erproben.

Wenn Sie das Gefühl haben:

„Ich möchte nicht noch länger allein versuchen, einen Weg aus meiner Situation zu finden.“

dann können wir uns in einem persönlichen Orientierungsgespräch kennenlernen.

Dabei geht es zunächst um Sie und Ihre Situation – und um die Frage, ob diese Begleitung für Sie wirklich passend ist.

[Persönliches Orientierungsgespräch anfragen]


Hinweis

„Zurück zu mir“ ersetzt keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten psychischen Krisen oder Erkrankungen, die eine Behandlung erfordern, sollte entsprechend professionelle medizinische bzw. psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch genommen werden.

 

Über die Autorin

Dörte Sandrock-Uklan begleitet Menschen dabei, persönliche Herausforderungen und schwierige Lebenssituationen bewusst zu betrachten, eigene Zusammenhänge zu erkennen und wieder Zugang zu den eigenen Möglichkeiten zu finden.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie, psychologische Beraterin und Coach verbindet sie fachliches Wissen mit einer persönlichen und ressourcenorientierten Begleitung.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht nicht die Vorstellung, dass ein Mensch sich für ein besseres Leben grundlegend verändern müsse. Vielmehr geht es darum, herauszufinden:

Was ist für mich wirklich stimmig?
Was möchte ich verändern?
Was ist mir wichtig?
Und welche Schritte kann ich tatsächlich selbst gehen?

Ihre Begleitung versteht Veränderung deshalb nicht als Selbstoptimierung, sondern als einen persönlichen Entwicklungsprozess, bei dem die eigene Persönlichkeit, die eigenen Werte und die eigenen Möglichkeiten erhalten bleiben dürfen.

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